Sicherheit für Fenster und Haustüren |
 Schutzgemeinschaft Köln
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Ungesicherte Fenster und Fenstertüren sind noch immer die Schwachstelle
Nr. 1. Über 80 % aller Einbrüche erfolgen über Fenster und
Fenstertüren. Der Anteil durch Aufhebeln/Aufdrücken der Fensterrahmen
beträgt 70,8 %.* Scherben allerdings bringen Einbrechern kein Glück:
Der Anteil der Einbrüche durch Glasbruch beträgt nur 15,7 %.*
Und genau deshalb kann durch mehr Sicherheit im Fensterrahmen eine effektivere
Einbruchhemmung erreicht werden. Wir verwenden dabei ausschließlich
geprüfte Beschläge unseres namhaften Lieferanten Siegenia
Als Mitglied im Netzwerk Zuhause sicher e. V. ist Ihre Sicherheit unser Ziel. Im Mittelpunkt steht dabei die Ausrüstung von Häusern und Wohnungen mit effektiven Einbruch- und Brandschutzeinrichtungen mittels mechanischer Sicherungseinrichtungen an Fenstern und Haustüren sowie CE-geprüfte Rauchmelder.
Tun Sie etwas für Ihre Sicherheit. Wir sagen Ihnen wie. |
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Die Beschlagsauswahl ist integraler Bestandteil von Sicherheitslösungen
rund um das Fenster. Unter dem Begriff Beschläge versteht man den
Verriegelungsmechanismus an den Fensterprofilen und den Griff am Fenster.
Bei der Entscheidung für ein Fenster ist auf einbruchshemmende Sicherheitsbeschläge
mit Pilskopfzapfen und abschließbare Griffe zu achten. Beides erschwert
dem unliebsamen Besucher den Eintritt in die eigenen vier Wände.
Aber auch hier gibt es Unterschiede in der Sicherheit. Die Spannweite
der Einbruchshemmung reicht von leichtem Schutz bis zu Hightech Sicherheitslösungen.
Festgelegt werden diese "Sicherheitsklassen" (Widerstandsklassen,
WK) in speziellen Tests, die am fertigen Fenster durchgeführt werden.
Erhöhte Sicherheit bedeutet: Erhöhter Aushebelwiderstand gegen
Gelegenheitstäter |
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Grundsicherheit im Standardbeschlag:
- Eckumlenkung und Schließblech mit erhöhter Sicherheit (Systemsicherheit,
Ausführung S-ES)
- Bei normalem ISO-Glas ist zusätzlich ein abschließbarer
Handhebel empfehlenswert.
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WK1 nach DIN V ENV 1627 ff und
AhS nach RAL-RG 607/13
Die Anforderungen WK1
Grundschutz gegen Aufbruchversuche mit körperlicher Gewalt wie Gegentreten,
Gegenspringend und Schulterwurf (Vorwiegend Vandalismus), auch Einbruchschutzgegen
Einsatz von Hebelwerkzeugen.
Beschlagsausführung S-ES für WK1
- Alle Ecken des Fensters sind über Bauteile mit erhöhter
Sicherheit (S-ES) ausgestattet.
- Der sperr- oder abschließbare Handhebel verhindert das Verschieben
des Beschlags.
- Die Handhebelbefestigung wird durch einen Anbohrschutz abgedeckt.
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WK2 nach DIN V ENV 1627 ff
Die Anforderungen WK2
Widerstand, wenn der Gelegenheitstäter versucht, zusätzlich mit
Werkzeugen wie Schraubendreher, Zange und Keile, das verschlossene und verriegelte
Bauteil aufzubrechen.
Beschlagsausführung S-ES für WK2
- Alle Ecken des Fensters sind über Bauteile mit erhöhter
Sicherheit (S-ES) ausgestattet.
- Zusätzliche Pilzkopfverriegelungen, oben und unten waagerecht,
leisten mehr Widerstandd gegen schweres Werkzeug.
- Der abschließbare Handhebel verhindert ein Verschieben des Beschlages.
- Die Handhebelbefestigung wird durch durch einen Anbohrschutz abgedeckt.
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Weitergehende Informationen finden Sie auf den
Webseiten unseres Partners SIEGENIA-AUBI.

*Quelle: Kölner Studie 2001 |